Bei Gott ist kein Ding unmöglich

Es war in einer Nacht Anfang November. Ich erinnere mich daran, wie ich auf dem Fußboden lag. Ich wollte aufstehen, doch ich hatte keine Kontrolle über meinen Körper. Dann wurde alles schwarz vor meinen Augen. Als ich irgendwann wieder zu mir kam, habe ich mich mit letzter Kraft ins Bett geschleppt und geschlafen.

„Was für ein schlimmer Traum!“ dachte ich, als ich am nächsten Morgen aufgewacht bin. Mir tat alles weh. Mit einem Blick auf den Schreibtisch kamen mir Zweifel: „War es wirklich nur ein Traum?“ Auf dem Schreibtisch lag eine ausgelaufene Sprudelflasche und mein Laptop stand in einer Wasserlache. Ich begann mich zu erinnern, wie ich Nachts etwas trinken wollte und mich dann auf dem Boden wiederfand. Mit einem Blick in den Spiegel entdeckte ich bereits einen großen Bluterguss. Somit war klar, dass es wohl doch kein Traum war.

Ich ging zum Arzt, welcher mich direkt ins Krankenhaus schickte. Nach drei Tagen wurde ich mit der Diagnose „Epileptischer Anfall“ entlassen. Auf Grund dessen wurde ein ärztliches Fahrverbot von einem Jahr ausgesprochen. Für mich brach eine Welt zusammen. Ich konnte mir nicht vorstellen, wie ich meinen Alltag ohne Auto meistern könnte. Mit öffentlichen Verkehrsmitteln würde ich dreimal länger zur Arbeit brauchen.

Ich ging zu meinem Arbeitgeber, um ihm mitzuteilen, dass ich einen Job in meinem Wohnort suchen würde. Dann kam die große Überraschung: Mein Arbeitgeber wollte mich nicht gehen lassen und bot mir an die Kosten für einen Fahrdienst zu übernehmen, welcher mich jeden Tag zur Arbeit und wieder nach Hause fahren würde. Ich weiß, dass das nicht selbstverständlich ist, sondern ein Geschenk von meinem himmlischen Vater. Er versorgt mich einfach mit allem, was ich brauche. Und für Ihn ist wirklich nichts unmöglich. Nach einigen Gebeten hat Er sogar meinen gebadeten Laptop wieder laufen lassen.

Ihm sei der Dank und ihm gebührt die Ehre!

 

Christine R.

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